Team

Reenie Vietheer

Gründerin

M.Eng. Energie- und Umweltmanagement

Das Thema Umwelt zieht sich schon ziemlich lange durch mein Leben. Als Kind wollte ich Umweltministerin werden, um Wale zu schützen. Jetzt setze ich mich als Gründerin und Unternehmerin für Umweltthemen ein, gleiches Thema andere Position. Umwelt- und Klimaschutz kann ich auch gut als Yogalehrerin umsetzen. Die Natur genieße ich am liebsten bei vielen anderen sportlichen Tätigkeiten draußen. Ich bin Teetrinkerin und Linkshänderin und nach fünf Jahren als angestellte Projektingenieurin für erneuerbare Energien, habe ich mir gesagt, dass das nicht alles sein kann und es viel mehr zu tun gibt! Also bin ich jetzt meine eigene Chefin, was wundervoll und gleichzeitig anstrengend ist.

Sinjo Neitsch

Gründer

B.Sc. Agrarwissenschaften – Agribusiness

M.Sc. Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien

Ich bin Bauer ohne Land. Ob in der Uni, am Arbeitsplatz, beim Reisen oder im Garten. Wie Lebensmittel angebaut und verarbeitet werden, fasziniert mich schon immer. Das zweite große Thema in meinem Leben ist Klimaschutz. Und darauf hat die Landwirtschaft einen großen Einfluss. Embauerment kombiniert beide Themen und somit freue ich mich sehr, das Konzept und dessen Umsetzung mitzugestalten. In meiner Freizeit bin ich gerne sportlich unterwegs.

Wie alles begann:

Sommer 2018 war es soweit; wir hatten unsere Jobs gekündigt und wurden am 1. Juni 2018 auf der Schweizer Alp “Schwarzmoos”, zwischen dem Diemtigtal und dem Simmental, erwartet. Weit weg von Emails, Handyempfang, Hitzewelle und Konsum. Wir genossen die Zeit bis Mitte September auf der Alp; zwar mit harter Arbeit, aber mit tollen Kühen, Kälbern, Ziegen, Hühnern, Schweinen, Mäuse und Menschen zwischen Milch und Käse.
 
Im September hatten wir einen Ford Transit gekauft und im Oktober bauten wir diesen aus. Mit viel Liebe verkleideten wir ihn mit Holz vom Dachboden, hängten geschenkte Karten an die Wände, an der Decke hingen unsere Langlaufskier und die Fahrräder durften natürlich auch nicht fehlen.
 
Ende Oktober ging es mit Pederson los Richtung Westen. Wir besuchten Freunde und Verwandte und genossen tolle Begegnungen. Wir wanderten in Urwäldern und der europäischen Geschichte in Belgien und Luxemburg entlang. Radelnd erkundeten wir das Loiretal und erlebten das Landleben der französischen Landwirte hautnah mit dem Konzept „Passion France“ und die „Gelbwesten“-Bewegung.
 
Neujahr 2019 erkundeten wir Spanien und Portugal wandernd und radelnd und kreierten unsere eigenen Workshops für uns und mit uns. 10 Tage lang beschäftigten wir uns intensiv mit dem Leben 2030, erforschten unsere Kompetenzen und Herzensangelegenheiten und kreierten kreative und innovative Ideen, die um das Thema Nachhaltigkeit kreisten. Beim Wwoofen holte uns die körperliche Arbeit des Gemüseanbaus ein und wir wurden traurig bei dem Anblick der Plastikgewächshäusern, in denen Bioobst und -gemüse für Nordeuropa herangezüchtet wird. Bei Naranjas del Carmen konnten wir uns für das Thema Crowdfarming begeistern und erlebten, ähnlich wie bei „PassionFrance“, welche Vorteile die Direktvermarktung sowohl für den Endkonsumenten als auch für den Landwirten bringt.
 
Unsere Ideen kreisten weiter über Italien und Österreich bis nach Deutschland Ende März. Hier tauschten wir uns mit Unverpacktladenbesitzern aus und besuchten die FridaysForFuture-Demonstration in Braunschweig.
Wir stellten fest, dass Unverpacktläden einen Einfluss haben, jedoch nicht das große Rad drehen. Doch genau das wollten wir, wir wollten das große Rad drehen! Womit könnten wir all unsere Herzensangelegenheit, wie Nachhaltigkeit, Umwelt und Natur, Freiheit, Familie, Genuss und Gesundheit unter einen Hut bringen? Wir hatten all diese Themen auf unserer Reise erfahren; es ging jetzt darum, das Puzzle zusammenzusetzen.
 
Etwas großes sollte es sein und was liegt da ferner als die Agrarwende anzukurbeln. Wir hatten auf unserer Reise erfahren, wie toll die Direktvermarktung von Lebensmitteln zwischen Konsument und Landwirt ist und funktioniert; wir hatten erlebt, dass sich ländlich lebende Franzosen abgehängt fühlen: wir hatten den heißen Sommer auf 1.800 m genossen; wir hatten mit Tieren gearbeitet und uns mit deren Wohl befasst; wir wussten jetzt wie viel Arbeit und Liebe in einem kleinen Stück Käse steckt; wir hatten die wunderschöne Natur Europas näher kennen gelernt.
 
So entstand die Ideen von „embauerment“.
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